Universum
Vom Staub zu Planeten
Ein Forschungsteam hat bei Parabelflügen in der Schwerelosigkeit den ersten experimentellen Nachweis erbracht, dass ein wichtiger physikalischer Prozess unter Bedingungen auftritt, wie sie in Regionen herrschen, in denen Planeten entstehen.
Wie fügt sich feiner Staub zu Bausteinen zusammen, aus denen schliesslich ganze Planeten wie unsere Erde entstehen? Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat bei Parabelflügen in der Schwerelosigkeit den ersten experimentellen Nachweis erbracht, dass ein wichtiger physikalischer Prozess – die sogenannte Scherströmungsinstabilität – unter Bedingungen auftritt, wie sie in Regionen herrschen, in denen Planeten entstehen. Die Studie schliesst damit eine wichtige Lücke in unserem Verständnis der allerersten Schritte der Planetenbildung. Beteiligt sind die ETH Zürich, die Universität Zürich und der Nationale Forschungsschwerpunkt (NCCR) PlanetS.
Zur Medienmitteilung vom 17.03.2026
uniAKTUELL-Newsletter abonnieren
Entdecken Sie Geschichten rund um die Forschung an der Universität Bern und die Menschen dahinter.