Eine Frage an Martina Flick Witzig
Wie ist es, Witzig zu heissen?
Martina Flick Witzig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft und erklärt, wie ihr Name von anderen und ihr selbst wahrgenommen wird.
Den Familiennamen Witzig habe ich durch Heirat erworben. Seither habe ich kaum Rückmeldungen dazu erhalten. Das ist anders, wenn man wie mein Mann mit dem Namen geboren wird. Da hört man in der Schulzeit schon den einen oder anderen Spruch wie «Du bist aber ganz ein Lustiger, haha». Schön ist, dass das Wort «witzig» wohl bei allen mit positiven Assoziationen verbunden ist. Da habe ich einen Vorteil gegenüber Frau Zahnweh oder Herrn Wütherich.
Ich halte mich selbst nicht für witzig und gehe davon aus, dass diese Diskrepanz auch in meinem Umfeld wahrgenommen wird. Aber es ist wohl ein seltener Glücksfall, wenn ein Nachname so gut passt wie bei jenem Apotheker in der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, der den werbetauglichen Namen Heilgeist trug.
Magazin uniFOKUS
«Komisch, oder?»
Dieser Artikel erschien erstmals in uniFOKUS, dem Printmagazin der Universität Bern. uniFOKUS beleuchtet viermal pro Jahr einen thematischen Schwerpunkt aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Aktuelles Fokusthema: Humor.
Zur Person
Martina Flick Witzig
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Professur für Schweizer Politik. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der politischen Institutionen wie dem Wahlsystem, der Justiz oder der direkten Demokratie. Sie studierte Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz, wo sie auch promovierte.
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