Wie die Hauttemperatur Gehirnzustände beeinflusst

Berner Forschende zeigen erstmals, wie Temperaturreize aus der Haut im Gehirn verarbeitet werden. Die Ergebnisse vertiefen das Verständnis der Schlaf-Wach-Regulation und eröffnen neue Therapieansätze etwa bei Narkolepsie.

10. Februar 2026

Die Hauttemperatur kann entweder Träume oder Muskellähmung auslösen. © iStock

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern zeigen erstmals, wie Temperaturreize aus der Haut im Gehirn verarbeitet werden und dabei den REM-Schlaf sowie schlafbezogene Störungen beeinflussen. Die neuen Erkenntnisse verbessern unser Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Gehirn und Körper, die den Schlaf regulieren, und bieten neue therapeutische Strategien für Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen wie Narkolepsie.