Kriegsfolgen in der ukrainischen Gesellschaft

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion der Ukraine finden an der Uni Bern zwei öffentliche Anlässe statt, die sich den Auswirkungen des Krieges auf die ukrainische Gesellschaft widmen.

13. Februar 2026

Strassenszene aus Charkiw im Dezember 2024. © Victoria Ivleva

Am 24. Februar 2026 jährt sich zum vierten Mal der Tag des russischen Überfalls. Damit beginnt für die Ukraine trotz aller internationalen diplomatischen Bemühungen, ein Kriegsende herbeizuführen, ein fünftes Jahr der Invasion.  

Mit ihrem Schwerpunkt in Kriegs- und Kriegsfolgenforschung nehmen Expertinnen der Uni Bern den Jahrestag zum Anlass, den Fokus von der aussenpolitischen Weltbühne auf die direkten gesellschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine und das Leben im permanenten Ausnahmezustand zu legen.  

Den getöteten ukrainischen Studierenden gewidmet: Bild zur Ausstellung «Unissued Diplomas». © zvg

Unter anderem mit einer Fotoausstellung, die den getöteten ukrainischen Studierenden gewidmet ist: «Die Ausstellung führt vor Augen, dass ein Krieg auch vor Universitäten nicht Halt macht, womit nicht nur die gezielte Bombardierung von Universitätsgebäuden gemeint ist, sondern auch die Tatsache, dass einer Generation von Studierenden ihre Zukunfts- und Lebensentwürfe genommen werden», sagt Julia Richers, Professorin für Neueste Allgemeine und Osteuropäische Geschichte. 

Zur Person

Julia Richers

ist Professorin für Neueste Allgemeine und Osteuropäische Geschichte an der Universität Bern. Sie forscht und arbeitet zu den Grenzräumen Ostmitteleuropas und zur Sowjetunion sowie zu den vielfältigen Verflechtungen zwischen der Schweiz und Osteuropa.

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