Hauskatzen als Schlüssel zum Verständnis von Brustkrebs

Eine Studie mit Beteiligung der Universität Bern zeigt genetische Parallelen zwischen Katzentumoren und Krebs beim Menschen, insbesondere Brustkrebs. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für gezielte therapeutische Ansätze.

20. Februar 2026

IMMER
Hauskatze «Lanni» von Latasha Ludwig, Ko-autorin der Studie und Assistenzprofessorin an der Cornell University, USA. © Latasha Ludwig

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern hat die weltweit erste, umfassende genetische Studie zu Krebs bei Katzen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass einige genetische Veränderungen in Katzentumoren denjenigen bei menschlichem Krebs stark ähneln. Diese Parallelen eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung gezielter therapeutischer Ansätze für die Behandlung von Krebs, insbesondere Brustkrebs.