10.09.2018 | Studium |

Zusammen geht’s: Die Universität Bern lädt zu den Einführungstagen ein

Wie organisiere ich mein Studium? Wo kann ich mich für meine Kurse anmelden? Und wie gehe ich mit Prüfungsangst und Lernstress um? Diesen und weiteren Fragen rund um den Studienbeginn widmen sich die Einführungstage an der Universität Bern. Sie wappnen Studierende für ihren neuen Lebensabschnitt.

Von Lea Muntwyler

Wo einst Schokolade hergestellt wurde, finden sich am 12. und 13. September etwa 1'000 Erstsemestrige für die Einführungsworkshops rund um das Studium an der Universität Bern ein. Die Workshops in der Unitobler bilden mit dem Tag des Studienbeginns am Freitag, 14. September 2018 die Einführungstage. Gemeinsam mit der Beratungsstelle der Berner Hochschulen, dem Universitätssport, der StudentInnenschaft der Universität Bern (SUB) und Synapso, der Fachstelle für Lernen und Gedächtnis der Universität Bern, hilft die Universität Bern Studienanfängerinnen und -anfängern bei den ersten Gehversuchen in einem neuen Lebensabschnitt.

Workshops für die ersten Schritte an der Uni

Ob Kursanmeldung, Lerntipps oder Studienfinanzierung: Die Neustudierenden erhalten an den Workshops «Lernstrategien», «Selbstmanagement – Selbstfürsorge» und «Studiumsorganisation» wertvolle Inputs, die sie optimal auf den Studienbeginn vorbereiten sollen. Zusätzlich begleitet ein «Studienbeginnkoffer» mit Videobeiträgen, Podcasts, wichtigen Links und mehr die frischgebackenen Studentinnen und Studenten in den Unialltag. Die Unterlagen sind auf Deutsch, Französisch und Englisch verfügbar.

Viel Neuland für die Neuankömmlinge

An der Universität ist einiges anders und neu: Nicht nur die Anforderungen, sondern auch die Stoffmenge nehme vom Gymnasium zum Studium an einer Universität markant zu, warnen Barbara Studer und Valérie Bösch von Synapso. Deshalb bedarf es effektiverer Lernstrategien um nicht vom Lernstoff erschlagen zu werden. Im ersten Workshop an den Einführungstagen werden deshalb aktuelle Themen wie Prokrastination und Smartphones angesprochen: Ablenkungen wie Internet, Handy, Unordnung auf dem Tisch oder Hintergrundmusik sollten vermieden werden, rät Barbara Studer von Synapso.

Barbara Studer von Synapso, der Fachstelle für Lernen und Gedächtnis der Universität Bern, gibt Tipps zum Lernen. © Universität Bern

 

In einem zweiten Workshop «Studiumsorganisation» werden unter anderem die für Angehörige der Universität Bern unverzichtbaren Plattformen ILIAS und KSL vorgestellt. Samuel Inniger von der Supportstelle für ICT-gestützte Lehre und Forschung an der Universität Bern gibt in einem kurzen Youtube-Video Tipps zur Lehr-, Lern- und Kollaborationsplattform Ilias.

Samuel Inniger von der Supportstelle für ICT-gestützte Lehre und Forschung an der Universität Bern gibt Tipps zur Lehr-, Lern- und Kollaborationsplattform Ilias. © Universität Bern

Do-it-yourself: Chance und Herausforderung Selbstverantwortung

Der Studienalltag verlangt aber neben vielen Freuden auch eine gehörige Portion Selbstverantwortung. Im dritten Workshop lernen die Neuankömmlinge, wie Prüfungsangst und Lernstress überwunden und überfachliche Kompetenzen wie Zeitmanagement und Stressbewältigung aufgebaut werden können. Diese Fähigkeiten sollen sie auch ins Berufsleben begleiten.

Gemeinsam in den Unialltag

Die Neustudierenden der Universität Bern sind nicht auf sich selbst gestellt: Der offizielle Zusammenschluss der Studierenden der Uni Bern (SUB) möchte ihren Mitstudierenden helfen, das Studium und den Alltag an der Uni zu bewältigen. Noémi Lanz vom Vorstand der SUB rät den neuen Studis, den neuen Lebensabschnitt zu nutzen, um neue Dinge auszuprobieren und Freiheiten auszukosten. Sie ermuntert die Erstsemestrigen auch, Strukturen zu hinterfragen und Ideen umzusetzen – ob politisch, künstlerisch oder auf einem anderen Kanal.

Noémi Lanz vom Vorstand der StudentInnenschaft Uni Bern (SUB) gibt Tipps zum Studienbeginn. © Universität Bern

EINFÜHRUNGSTAGE 2018

Die Einführungstage der Universität Bern finden vom Mittwoch bis Freitag 12. bis 14. September 2018 statt. Sie sollen die neuen Studentinnen und Studenten optimal auf ihr Studium vorbereiten und ihnen helfen, sich an der Universität Bern zurechtzufinden. Sie bieten aber auch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.

ZUR AUTORIN

Lea Muntwyler ist Hochschulpraktikantin in der Abteilung Kommunikation & Marketing an der Universität Bern.